Immer mehr Unternehmen erkennen, dass Wissen nicht einfach nur angeeignet und dann sich selbst überlassen werden kann. Innovatives Wissensmanagement ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für Unternehmen.

Wissensmanagement zielt darauf ab, bestehendes Wissen zu erkennen, zu erhalten, zu vernetzen und neues Wissen zu schaffen und schließlich zielorientiert einzusetzen.

Laut einer KPMG-Umfrage halten 80 % der Unternehmer Wissensmanagement für wichtig, aber nur 21 % haben es bereits installiert.

Fünf unschlagbare Vorteile für organisiertes Wissen:

  • Erfolgreiche Prozesse und gute Arbeitsergebnisse werden sichtbar und können für zukünftige Projekte gesichert werden
  • Neue Mitarbeiter können schneller eingearbeitet werden
  • Das Wissen ausscheidender Mitarbeiter bleibt dem Unternehmen erhalten
  • Im Unternehmen vorhandene Kompetenzen werden transparent
  • Abläufe werden stetig verbessert

Wie führe ich Wissensmanagement in meinem Unternehmen ein?

Wissen 2.0 – Kostenlose Lösungsvorschläge für Ihre Wissensorganisation.

  • Mapping-Techniken – kombinieren Sprache und Bilder und bilden eine gute Grundlage, Ideen zu entwickeln, sie zu strukturieren und festzuhalten. Ideen und Gedanken zu einem Thema werden durch Verästelung dargestellt und ermöglichen so die Dokumentation und Strukturierung komplexer Themen.
  • Online Netzwerke – online Netzwerke stellen eine gute Möglichkeit dar, externes und neues Wissen in das Unternehmen zu holen, die Wissensplattform zu erweitern, neue Kontakte zu knüpfen und das eigene Portfolio zu erweitern. Facebook ist so einBeispiel für eine  Wissensplattform und wird sowohl privat als auch für berufliche Zwecke genützt um Wissen zu sammeln, sichtbar zu machen und zu teilen. 
  • Online Kalender – Ein online Kalender ermöglicht kontaktlose Terminvereinbarungen, indem externe Personen Zugriff auf den Kalender bekommen – eine effiziente Methode von modernem Zeitmanagement. Beispiel für eine solche Anwendung bieten Skype oder Office 365. 
  • Internet Telefonie und online-Konferenzlösungen – Internettelefonie kann Meetings ersetzen, spart Kosten, Reisezeit und -aufwand und ist eine sehr effiziente Methode, Wissen auszutauschen und gleichzeitig strukturiert zu dokumentieren. Klassiker hierfür sind WhatsApp oder Skype. 

Wo sammle ich mein Wissen?

Ein Beispiel sind Online Plattformen für Projekte und Kooperationen – Inhalte werden zentral gesammelt und werden für alle Beteiligten transparent und zugänglich verwaltet. Ein Beispiel ist Google Docs – diese Text- und Tabellenanwendung ist nicht nur als Teil der Google Apps Plattform verfügbar, sondern auch als Einzellösung. Ein Dokument kann von mehreren Nutzern gleichzeitig bearbeitet werden. 

Wie schütze ich mein Wissen – welche Rechtsmittel gibt es?

Der Schutz von Wissen ist ein Grundelement von verantwortungsvollen Umgang mit Daten. Was für Kategorien gibt es:

Allgemeines Unternehmenswissen – dokumentiertes Fachwissen, das innerhalb des Unternehmens auf verschiedenen Kanälen im Umlauf ist

Kritisches Unternehmenswissen – Kritisches Wissen sind Daten und Informationen, die für unmittelbaren Fortbestand und Handlungsfähigkeit notwendig sind, z.B. Passwörter und Zugangsberechtigungen

Wissensschutz von personenbezogenen Daten vor dem Hintergrund DSGVO – Dokumentation über Handhabe, Verarbeitungszweck und technische Datenschutzmaßnahmen sind für alle Unternehmen unumgänglich.

Schutz von geistigem Eigentum  Ideen, Geschäftsmethoden, Theorien und neue Dienstleistungen können grundsätzlich nicht geschützt werden. Es besteht allerdings die Möglichkeit, durch die Weitergabe von Wissen über praktische bzw. geschäftsbezogene Inhalte (Know-How) einen sog. „Know-How-Lizenzvertrag“ abzuschließen.

Es gibt folgende Rechtsschutzarten, geistiges Eigentum zu schützen:

  • Urheberschutz
  • Markenschutz
  • Geschmacksmusterschutz
  • Gebrauchsmusterschutz
  • Patent

In fünf Schritten zu Ihrem Wissensprofil

Der Wert von Wissen wird immer wichtiger. In vielen Unternehmen übersteigt der Wert der immateriellen Güter den Wert aller anderer Ressourcen! Das Wissensprofil beschäftigt sich mit der strategischen Bedeutung, der Wertschöpfung und der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens. 

  • Definieren Sie Ihre Zielgruppe
  • Recherchieren Sie Wissenswertes über Geschäftsumfeld und Kundengruppen
  • Erfassen Sie das intellektuelle Kapital (Potential)
  • Analysieren Sie Ihren Wissensziele
  • Formulieren und kommunizieren Sie Ihr Wissensprofil

Beispiele 

Es gibt zahlreiche Anbieter elektronischer Tools & Services. Dazu gehören zum einen die so genannten Discovery-Tools, die vor allem beim Wiederfinden und Ordnen von Wissen dienen. Zum anderen Collaboration Tools, die den Austausch zwischen einzelnen Wissensträgern vereinfachen. Beispiele: ProWis, Mindmeister, Doodle, Diigo

Für weiterführende Informationen zum Thema Wissensmanagement wenden Sie sich gerne an

Sylvia Kuzmich

Professional Office Management

sylvia.kuzmich@professionalofficemanagement.com.

Außerdem empfehlen wir den Lehrgang “Digital Office Management” – Effizientes, strukturiertes und zeitgemäßes Digital Office Management leicht gemacht!

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